Der Aufstand hat erst begonnen.

28 Tage lang sind wir jeden Morgen im Regierungsviertel aufgewacht. Der Blick auf Paul-Löbe-Haus und Kanzler*innen-Amt. Mitten im Zentrum der politischen Macht dieses Landes haben wir unser Camp aufgeschlagen, den Hungerstreik der letzten Generation ausgerufen und den politischen Alltag seitdem ordentlich durcheinander geworfen.

Wir, das waren nicht nur die sieben Hungerstreikenden, sondern auch viele weitere Supporter*innen im Camp und darüber hinaus. Wie ihr schon mitbekommen habt, waren wir auf dieser Reise nicht immer der gleichen Meinung. Wir haben unterschiedliche Vorstellungen gehabt, wie der Hungerstreik zu seinem Ende kommen sollte und sind schließlich auf den letzten Metern zwei getrennte Wege gegangen – als Team #TakeTheChair und Team trockener Hungerstreik.

Die Tage und Wochen des Streiks haben an uns gezerrt, körperlich, aber vor allem auch mental. Und trotzdem haben wir diesen Kampf gemeinsam bestritten. Der Hungerstreik war Teamwork!

Es hat jede*n einzelnen in der Gruppe gebraucht, um zu erreichen, was wir erreicht haben: Eine unglaubliche Welle der Medienaufmerksamkeit, ein Um- und Weiterdenken bei so vielen Menschen, Gespräche mit Politiker*innen aller großen Parteien, die Zusage der drei Kanzlerkandidat*innen zu einem ausführlichen Gespräch nach der Wahl, die Unausweichlichkeit unseres Protests im Klima-entscheidenden Wahlkampf und die Gewissheit, dass ziviler Ungehorsam wirkungsvoll sein kann.

Auch wenn wir nun unterschiedlich weiter machen sollten, eint uns der Kampf für das selbe Ziel: Klimagerechtigkeit! Und die erstreiten wir nur in gegenseitiger Loyalität.

Wir sind überwältigt von all den berührenden Nachrichten, die wir bekommen haben, von der deutschlandweiten Solidarität auf der Straße und der weltweiten Berichterstattung. Die Politik war gezwungen Zugeständnisse zu machen und dennoch bleiben die Parteiprogramme die selben, der Kurs des zerstörerischen Wirtschaftswachstums bleibt der selbe, der Einfluss der Lobbys bleibt der selbe.

Deshalb wird es weitergehen. Danke, dass ihr uns bis hierhin begleitet habt! Wir waren der Hungerstreik der letzten Generation.

Der Aufstand hat gerade erst begonnen!

Declaration of the Hunger strike of the last generation

vom 30.08.2021

The intergenerational contract is broken. The persons responsible are abandoning us. They are killing us. They are shaking hands with death instead of keeping alive the earth only borrowed from your children and your children's children. We are on an indefinite hunger strike since 30 August 2021. We are young, but we are ready to risk our lives. We value life and we don't want to die.

But our planet is in a critical situation. Our climate is heating up and our ecosystems are breaking down. Corruption and concentration of power in the hands of a few rob us of any hope for change. Profits are being made every minute by selling out our future.

This moment is a matter of life and death for the young generation. (...)

Our full statement on the hunger strike:

We demand:

1. an immediate discussion with you, the three candidates for chancellor, Mr Laschet, Mr Scholz and Ms Baerbock, about the murder of the young generation.

2. your promise to directly convene a citizens' council in a new government. In this council, immediate measures against the climate crisis, among others a 100% regenerative agriculture, should be discussed.

We will end the hunger strike when our demands are met. Our lives are literally in your hands.

Lina Eichler
Sasha Stier
Mephisto
Simon Helmstedt
Rumen Grabow
Henning Jeschke
Jacob Heinze

— Hungerstreikender weiterhin auf Intensivstation — Wahlergebnis fatal für Schutz unserer Lebensgrundlagen — Aufruf zum friedlichen Widerstand —

Team trockener Hungerstreik:

Nach Ende des Hungerstreiks muss der Streikende Henning Jeschke die dritte Nacht im Krankenhaus verbringen.  Nach 27 Tagen ohne Nahrung und 7 Stunden ohne Flüssigkeit musste er auf der Intensivstation versorgt werden.Ein lebensbedrohlich niedriger Puls hatte den Ärzten Sorge bereitet, weswegen er nach dem Telefonat mit Olaf Scholz und der Beendigung des Durststreiks umgehend die Notaufnahme der Charité Berlin aufsuchte. Heute wurde Jeschke auf die Station für Kardiologie verlegt. Sein Körper und insbesondere sein Herz sind weiterhin sehr schwach und er befindet sich unter dauerhafter ärztlicher Beobachtung. 


“Die leeren Stühle haben deutlich gezeigt: Die Kanzlerkandidat*innen achten unser wichtigstes Recht – das Recht auf Leben und unsere Lebensgrundlagen wie Essen uns Wasser – nicht. Es ist krass was für drastische Mittel notwendig sind, damit Politiker:innen auch nur ein kleines Stück von dem mörderischen Kurs abweichen auf dem wir uns gerade befinden”, sagt Henning Jeschke.


Olaf Scholz rief am Samstag Abend die trockenen Hungerstreiken Lea Bonasera und Henning Jeschke an und sicherte ihnen anders als vorher angekündigt auch ein öffentliches Gespräch über den Klimanotstand innerhalb der nächsten vier Wochen vor Kameras zu. 


Mit den Wahlergebnissen geben sich die Hungerstreikenden nicht zufrieden. “Wählen ist wichtig. Doch bei dieser Wahl konnten wir nur Klimazerstörung wählen. Keine Partei hat ein Programm das mit der 1,5-Grad-Grenze kompatibel ist”, sagt Pressersprecherin Carla Hinrichs. 


“Wir rufen alle Menschen, die wir durch unseren Hungerstreik berührt haben dazu auf, sich am zivilen Widerstand gegen die nächste Regierung zu beteiligen, denn es geht um das Überleben von Menschen schon heute und in Zukunft”, sagt Lea Bonasera, körperlich noch schwach aber auf dem Weg zur Besserung, zwei Tage nach Beendigung ihres Hunger- und Durstreikes. 

Pressekontakt: Carla Hinrichs 015773247074

+++ EIL: Hungerstreikende beenden trockenen Hungerstreik: Olaf Scholz sichert öffentliches Gespräch zum Klimanotstand zu +++

Team trockener Hungerstreik:


Berlin, 25.9.2021 – Sieben Stunden nach dem Beginn des trockenen Hungerstreiks – am 27. Tag des Hungerstreiks – hat SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz um 17.50 Uhr mit einem Anruf bei den Hungerstreikenden Lea Bonasera und Henning Jeschke ihrem Anliegen stattgegeben. Er sagte am Tag vor der Bundestagswahl einem öffentlichen Gespräch mit ihnen über den Klimanotstand innerhalb der nächsten vier Wochen zu.


“Unser Hungerstreik, als Mittel des zivilen Ungehorsams, hat die Blockadehaltung der Politiker:innen gebrochen. Unsere Entschlossenheit und die Solidarität vieler Menschen haben gesiegt. Das zeigt, dass ziviler Ungehorsam funktioniert und sich Politiker*innen mit der jungen Generation auseinandersetzen müssen”, erklärt Lea Bonasera, eine der Durststreikenden.”

Wir bedanken uns bei allen Menschen, die sich aktiv beteiligt haben. Nur so ist es möglich, dass wir uns in diesem Notfall als Gesellschaft gegen die Zerstörung und Ignoranz auflehnen.“


Henning Jeschke äußert sich nach fast vier Wochen ohne Nahrungsaufnahme: “Es ist ein dramatisches Zeichen, dass es dieses Schrittes bedurfte, damit die wissenschaftliche Realität in die öffentliche Debatte kommt. Obwohl wir jetzt ein Zugeständnis gewonnen haben, reicht das bei Weitem nicht. Alle Wahlprogramme schützen weiter das mörderische fossile System, welches uns in Kriege und Hungersnöte zu führen droht”, fügt der 21-Jährige hinzu.

“Wir haben eine Aufgabe: Wenn das politische System ungeeignet ist, müssen jetzt mehr denn je Tausende von Menschen für das Überleben einstehen und in vielfältige Formen des friedlichen Widerstands treten.”


Lea Bonasera und Henning Jeschke beenden ihren trockenen Hungerstreik und nehmen wieder Nahrung zu sich.


Pressekontakt und weitere Infos:

Carla Hinrichs 

Tel.: 015773247074

Mail: hungerstreik.info@gmail.com

— Trockener Hungerstreik hat begonnen — Olaf Scholz will Klimanotstand nicht anerkennen —


Hinweis: Team trockener Hungerstreik

Pressemitteilung:

Henning Jeschke und Lea Bonasera sind in den Durststreik getreten. Seit 11 Uhr verzichten die beiden neben der Nahrungsaufnahme auch auf die Aufnahme von Wasser. 


Ihr Leben liegt in den Händen von Olaf Scholz. Er muss, als möglicher zukünftiger Kanzler, die wissenschaftliche Realität anerkennen und den Klimanotstand ausrufen.


In einem Durststreik entspricht eine Stunde einem Tag im Hungerstreik. Die medizinische Situation spitzt sich für die schon ausgelaugten Körper von Stunde zu Stunde zu. 


“Der Klimanotstand ist real. Wie soll ein möglicher Wahlsieger Scholz den tödlichen Kurs verändern, wenn er das nicht anerkennt? Unsere Grundrechte werden mit seinem Plan für Klimaneutralität 2045 verletzt. Niemand steht über dem Gesetz, auch Scholz muss unsere Lebensgrundlagen schützen, solange leisten wir Widerstand,”sagt Henning Jeschke am 27. Tag Hungerstreik und seit 3 Stunden ohne Aufnahme von Wasser. 


“Olaf Scholz ist nicht in der Lage, dieses Land zu regieren, wenn er nicht die wissenschaftlichen Fakten anerkennt. Die Fakten, dass wir uns in einem absoluten Klimanotstand befinden. Mein Leben steht hier gerade akut auf dem Spiel, symbolisch für Milliarden Menschenleben die von der Klimakrise betroffen sind,” sagt Lea Bonasera am 6. Tag im Hungerstreik und seit 3 Stunden ohne Wasser Aufnahme.

Pressekontakt: Carla Hinrichs

Tel.: 015773247074

E-Mail: hungerstreik.info@gmail.com

Website: www.hungerstreik2021.de

Trockener Hungerstreik hat begonnen

Team trockener Hungerstreik:


—- Breaking !! —-

Nach einem Telefonat mit Olaf Scholz Büroleitung, indem bestätigt wurde, dass dieser nicht den Klimanotstand ausruft nahmen Lea Bonasera und Henning Jeschke einen letzten Schluck Wasser.

Jetzt befinden sie sich seit 11 Uhr im trockenen Hungerstreik!
Die Zeit läuft!

Die Politik versagt! Scholz zeigt: Er ist nicht in der Lage die wissenschaftliche Klima-Realität anzuerkennen. Das ist ein Schlag ins Gesicht der jungen Generation.

Trockener Hungerstreik ab 11 Uhr

Team trockener Hungerstreik:

+ Scholz erkennt Klimanotstand nicht an +

Wir brauchen jetzt Menschen, die den Wahnsinn des Weiter-So aufzeigen.

In einer Stunde geht’s los: Wir treten in den trockenen Hungerstreik. Bis Scholz den Notstand ausruft. Traurig, dass es notwendig ist.

+++NEUES ULTIMATUM AN SCHOLZ +++

TROCKENER HUNGERSTREIK DER LETZTEN GENERATION
Morgen droht sich der Hungerstreik der letzten Generation dramatisch zuzuspitzen.
Lea Bonasera, 24 Jahre, und Henning Jeschke, 21 Jahre, haben angekündigt ab dem Morgen des 25.09. in den trockenen Hungerstreik zu treten.

Dieser Schritt sollte nicht notwendig sein.
Weder der Hungerstreik noch ein anschließender Durststreik sollte notwendig sein.
Aber die politische Debatte ist kaputt. Sie schweigt den Mord an der jungen Generation und die unmittelbar drohende Unbewohnbarkeit großer Erdteile tot.

Der SPD-Kanzlerkandidat, der gerade in Umfragen führt und sich als Klimaschützer darstellt, hat es jetzt in der Hand. 2 Tage vor der Wahl.

NEUE FORDERUNG:
Wir beenden den Hungerstreik und treten nicht in den Durststreik, wenn OLAF SCHOLZ ehrlich ist:

Olaf Scholz erklärt öffentlich zum Hungerstreik: “Ja, Deutschland befindet sich im lebensbedrohlichen Klimanotstand”.
Er erkennt an, was er bislang schönredet: Mit dem laschen Wahlprogramm werden wir in den unumkehrbaren Klimazusammenbruch schlittern. Unsere Ernährung in Deutschland ist dadurch bedroht, wir werden Hungersnöte erleben.

In Kenia, Madagaskar, Jemen, und vielen weiteren Orten verhungern gerade Menschen infolge des Klimaverbrechens.

Noch haben wir hier in Deutschland Essen und Trinken. Die Lebensmittelpreise werden mit dem Klimakollaps aber explodieren.
Und Millionen Kinder in Deutschland sind auch jetzt schon darauf angewiesen, dass ihnen die Lehrerin ein Schulbrot zusteckt. Das kann nicht sein. Das hat mit sozial nichts zu tun, Herr Scholz.


WAS GESTERN GESCHAH
Das “Triell für das Überleben” mit den drei Kanzlerkanditat:innen hat wieder gezeigt: Sie interessieren sich nicht für die Menschen in dieser Gesellschaft. Alle drei laberten lieber in gewohnter Schönrede-Manier im TV anstatt das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte auch nur zu erwähnen. Eiskalt.

Sie wurden daher in dem gestrigen Gespräch durch langsam schmilzende Eisblöcke ersetzt.

Später kam Robert Habeck noch um die Ecke und redete mit Lea und Henning.
HIER EIN VIDEO

Wir appellieren an alle, die bereits wissen, dass wir uns im Klimazusammenbruch befinden:
Gehen wir heute mit dem Klimastreik auf die Straße und treten wir in den nächsten Wochen in den zivilen Widerstand – mit allen friedlichen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen.

“Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht” Bertold Brecht


Offener Brief von H. J. Schellnhuber

Offener Brief vom 22. September 2021

Liebe junge Menschen im Klimahungerstreik!


Ihr habt euch von mir ein öffentliches Statement zu eurer Aktion gewünscht, und ich denke, dass ich euch das auch schulde.


Denn ihr beruft euch auf die wissenschaftlichen Einsichten zu den existentiellen Risiken der gegenwärtigen Erderwärmung. Letztere wird zweifellos von unserem Wirtschaften mit fossilen Energieträgern verursacht. Zu diesen Einsichten habe ich in den letzten Jahrzehnten mit Veröffentlichungen beigetragen, und ich habe mich bemüht, die wichtigsten Forschungsergebnisse Entscheidungsträgern und Laien mitzuteilen und zu erklären.
Dass ihr alarmiert seid, ist nur folgerichtig – ich bin selbst in größter Sorge um die Zukunft unserer Zivilisation. (weiterlesen PDF)

Hans Joachim Schellnhuber

#takethechair: The "hunger strike of the last generation" becomes the uprising of the many

The hunger strikers are splitting up into different directions. On this page, the majority of the group that ended their hunger strike, communicates. We are not speaking for the people who are planning to go on a dry hunger strike. We are not motivating anyone to go on a hunger strike. From now on we are using this website: https://take-the-chair.com/

After more than three weeks of hunger strike, the disillusioning result is the following: the chancellor-candidates are unwilling to speak and act on the climate catastrophe. There has been no willingness to join a public conversation.

This is why the majority of the initial hunger strikers have ended their action. Jacob Heinze, Rumen Grabow and Simon Helmstedt have begun to eat again. Before that, on Sunday, Lina Eichler and Mephisto have ended their hunger strike.

"Our hope is not on politics, says speaker Hannah Lübbert. "Our hope is on the people that do not want to wait any longer, that do not want to accept "business as usual" anymore and that in all different kinds of ways fight for change everywhere."

#takethechair - Three seats will remain empty. Have it.

Thursday, Sptember 23rd - this is the day that we invited the chancellor-candidates to talk to us about our catastrophic future. We know that these seats will remain empty.

The hunger strike began with the declaration of the last generation 24 days ago. It stated:

Dear people, please listen to us! We are the last generation that can still change something. There is only this one planet for us to survive. [...] But our planet is in a critical situation. Our climate is heating up and our ecosystems are breaking down. Corruption and concentration of power in the hands of a few rob us of any hope for change. Profits are being made every minute by selling out our future.

This is why we are appealing to everyone to take those chairs - everyone, who sees that there is no future like this.

Together we are also calling everyone to join the global Climate Strike on September 24th. We also appeal to you to become active furthermore than that.

#takethechair

Jacob Heinze
Lina Eichler
Mephisto
Rumen Grabow
Simon Helmstedt

Hannah Lübbert (press contact: 152 0735 0960)

Thank you!

We are receiving an incredible amount of solidarity and support and it often comes too short to say thank you for that! Via our Fundraiser we received more than 10.000 € by now and we are also receiving donations from you in the camp - next to active and emotional support - on a daily basis.

We are trying to organise structures in a non-monetary way, but built on a solidary principle. In a capitalist system we are however unfortunately dependent on financial support to realise the hunger strike and what will come after. Thank you from the heart that you are contributing!


Day 23: Solidary fasting

Day 23: This week, people all over Germany are solidarily fasting with us for a limited time. In Berlin, some people joined as well. We want to introduce you to a few faces here. We are deeply moved by them, but we want to explicitly stress again that no one should go into a solidary hunger strike without having talked to us and without being prepared.
Here are some statements from the involved people on why they are fasting:

"Why did it have to come this far that people feel forced to put their health in danger? These are no individual cases, but a collective of people who feel that the survival of the planet is more important than their own lives..."

"I am fasting out of solidarity with the hunger strikers in Berlin, because I can understand the desperation over the politicians' lack of necessary action to prevent the climate catastrophe."

"I am fasting because I am desperate about politics, companies and people not taking the necessary steps to stop global heating."

Statement regarding Merkel

On Monday government spokesperson Steffen Seibert expressed that Angela Merkel views our hunger strike with worries, but would not get involved with the matter.

Us, the hunger strikers, feel this declaration of worries as hypocritical and dishonest. Her private worries may be true, but all the while it was especially the politics of the past 16 years under Merkel, that brought us into this desperate situation.

Not only was there no sufficient political action in the past, but Merkel clearly misses the chance to position herself for progressive climate protection.

A neutral position concerning this question cannot exist, which is why we appeal once again to the chancellor candidates - Baerbock, Scholz and Laschet - to not repeat the mistakes of the past and to finally act in accordance with the seriousness of the situation.

How will we continue?

The group of the hunger strikers is presenting their positions of how their protest will proceed and has found two answers to the question of what will happen after the date of the public conversation on Thursday, September 23rd at 7 pm.


One part of the hunger strikers is giving an ultimatum to enter a dry hunger strike if the public conversation will be declined, which means that they will refrain from drinking water.
The other part will in this case end their hunger strike on Thursday: "We are deciding for ourselves, that it will not be worth it anymore to waste any more of our precious life and health for the chancellor-candidates. We want to be active in other parts of this society as living, political and forming individuals."

For a few weeks now, there are still people in Hannover, Bonn and Schwerin who are refusing to eat. With today's Monday, four more people are entering the hunger strike out of solidarity. In addition, many people will make a solidary fast for several days.

We are moved by so the amount of solidarity, but want to stress once again that we are not motivating anyone to go on a hunger strike. Such a strike - especially an unprepared one - is an enormous health risk and needs medical support.

Day 21: Visits from the press and plenaries

Camera teams from all over the world - far beyond Europe -are coming to visit us in the government district in Berlin. At the same time, our minds are spinning because we are discussing the following days in our plenaries. To conclude the day we want to offer an insight to our daily life in the camp with the very personal photographic impressions taken by Andreas Chudowski.

Day 20: The burdens are increasing

We would love to share more positive news, write about the strength we receive from our protest or tell about the amazing encounters we experience at our camp every day. But the situation of the hunger strikers is getting significantly more serious.

Today, two hunger strikers had to be brought to the hospital - Lina in the morning and Jacob in the afternoon. Following that, Lina had to end her hunger strike because of health reasons. Mephisto had also reached her absolute limit in the course of the past days and saw herself forced to exit the hunger strike because of psychological reasons.

Jacob is still at the Charité. We warmly wish everyone the best and a quick recovery.

The burdens are increasing drastically. Because of the absence of a political reaction, relief is not in sight...

Concern after spontaneous talk with Olaf Scholz: SPD candidate for chancellor catastrophically underestimates seriousness of situation.

Berlin. Friday, September 18. 2021. Yesterday evening in Potsdam, Olaf Scholz explained in a conversation with Jacob Heinze, Lina Eichler and supporters of the hunger strike of the last generation his position in regards of the climate catastrophe and of the hunger strikers' demand. His statements show how he devastatingly underestimates the urgency of the matter. 

"With a frightening tranquility, Olaf Scholz talks about his plans that will lead our country directly into the climate catastrophe. That terrifies me."

This is why the hunger strikers stress the following again:

The offers to talk from Mrs. Baerbock, Mr. Laschet and Mr. Scholz are not in the slightest touching upon the reasons we are on hunger strike.
They are mocking our hunger strike with their offer of private individual conversations after the elections. And they continue to mislead the public with half-truths - just like with the questions of climate politics. 

Truth is: Us six people of the young generation are risking our health to have a public conversation before the elections, so that all people's health and life can no longer be hawked. 

This conversation will include the fact that our bases of existence are currently being destroyed in an unbelievable and irreversible manner. We have to let in this truth. 

Truth is, that the chancellor-candidates are not expecting people to take the truth about the situation's seriousness easily. This is why they cannot initiate the necessary changes, to halt the climate collapse. 

Our invitation to a joint public conversation is an opportunity for them to tell the truth. The implementation of a citizens' council including topics such as climate politics and necessary immediate measures offers possibility to gain approval for those necessary and far-reaching measures. 

This is why we will have the public conversation on September 23 2021, at 7pm in front of the Reichstag-building. The invitation to the chancellor-candidates stands. Their commitment will end our hunger strike.


Hunger striker Lina (19 years) in hospital

Today, in the morning of the 20th day of the hunger strike, Lina collapsed in the camp. She was taken by ambulance to hospital.
We are full of concern for the health of Lina and the other hunger strikers. We have to watch in despair how the politicians close their eyes - to the state of the hunger strikers and to the state of our planet.

Our demand for a public discussion on 23.9.2021 at 19 o'clock before the Reichstag with the three chancellor candidates is valid.

We will end our hunger strike as soon as we get a commitment.

Day 19: Statement from Lina

Because many people are already suffering and dying due to the climate catastrophe, Lina is on indefinite hunger strike. She sees it as her obligation to use her privileges to combine global struggles for justice, such as climate justice, anti-racism, queer-feminism and anti-capitalism.

Lots of support

The hunger strike is home nit just to the Spree - more and more people from all over are standing in solidarity with the last generation and show their support on the streets.

we are touched by the actions that reach us. Together we can achieve a lot!

In Lübeck, there was a media-effective fake-blood action, in Bremen people greeted Armin Laschet with banners. Annalena Baerbock was confronted with us in Chemnitz amongst other places. And from Hamburg, we received a very special video: