Statement zu Merkel

Am Montag äußerte sich Regierungssprecher Steffen Seibert darüber, dass Angela Merkel unseren Hungerstreik mit Sorge beobachte, aber sich in die Sache nicht einschalte.

Wir, die Hungerstreikenden, empfinden diese Bekundung der Sorge als doppelzüngig und unaufrichtig. Mag ihre private Besorgnis der Wahrheit entsprechen, war es gerade die Politik der vergangenen 16 Jahre unter Angela Merkel, die uns in diese verzweifelte Lage gebracht hat.

Nicht nur wurde politisches Handeln in der Vergangenheit verpasst, auch die Chance sich im letzten Moment ihrer Amtszeit klar für progressiven Klimaschutz zu positionieren, lässt Angela Merkel verstreichen.

Eine neutrale Position kann es in dieser exis­ten­ti­ellen Frage nicht geben, weshalb wir einmal mehr den Appell an die Anwärter*innen des Kanzler*innenamts – Baerbock, Scholz und Laschet – richten, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen und endlich der Dringlichkeit der Lage entsprechend zu handeln.

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Veröffentlicht in Logbuch.