Danke für Solidarität

Wir sind super überwältigt von den vielen Solidaritätsbekundungen, die wir in den sozialen Medien sehen und die uns zugeschickt werden.

Im ganzen Land stehen Menschen auf Demos und Wahlkampfveranstaltungen, halten Banner mit unserem Logo und machen auf den Hungerstreik der letzten Generation aufmerksam.

Unsere Botschaft kann auch dank euch nicht weiter ignoriert werden! Anbei Bilder aus Leipzig, Bonn, Karlsruhe, Göttingen, Braunschweig… Danke für eure Unterstützung!

Gespräch mit F. Giffey (SPD)

Bei der #unteilbar Demo am gestrigen Samstag kam unser Hungerstreikender Henning unter anderem mit Franziska Giffey (Spitzenkandidatin der SPD) in’s Gespräch.

Er berichtetet ihr von unserem Hungerstreik und unseren Forderungen. Sie schien erschrocken über unsere Entschlossenheit und bat uns unseren Protest abzubrechen sowie unsere Energie in andere Vorhaben zu investieren. Die Klimapläne seien keine einfache Angelegenheit und Olaf Scholz gut beraten.

Neben der leider wenig überraschenden Ignoranz, der wir bezüglich der Dinglichkeit des Handels auch hier wieder begegneten, sicherte sie uns zu, Herrn Scholz über unseren Hungerstreik zu informieren. Wir machen so lange weiter, bis unsere Forderungen erfüllt sind!

Fotos: Stefan Müller

Tag 6: Danke für die bisherige Unterstützung

Tag 6: Am Abend des sechsten Tages wollen wir uns mal bei allen Supporterinnen unseres Hungerstreiks bedanken. Was wir schon in der ersten Woche an Solidarität erfahren durften, berührt uns wirklich. In unser Signal-Support-Gruppe sind schon über 100 Menschen und täglich bringen diese uns die verschiedensten Dinge ins Camp.

Stellvertretend für alle Helferinnen zeigen wir hier den kleinen Johann mit seiner Family, die uns heute Säfte für die Hungernden und Brot für die Camp-Supporties, gebracht haben. Johann hatte eine Menge Spaß durch die Zelteingänge zu flitzen und im Camp zu toben. Als wir ihn dabei beobachteten, wurde uns ein weiteres mal klar warum wir keinen anderen Ausweg mehr sehen, als in den Hungerstreik zu treten.

Es gibt viele Möglichkeiten uns zu unterstützen: Mach die Kanzlerkanditatinnen bei ihren Wahlkampfveranstaltungen auf uns aufmerksam, Spende einen kleinen oder großen Betrag, informiere Dich und andere, komm zu uns in Camp (/mitmachen).

Ignorieren Sie uns nicht, Herr Scholz!


Unser gestriger Besuch bei der SPD-Wahlkampftour mit Olaf Scholz hat eine erneute Pressewelle hervorgerufen. Unsere spontane Aktion in zahlreiche überregionale Blätter geschafft. Eine Übersicht der Veröffentlichungen findet ihr auf unserer Website.

Die Hungerstreikende Mephisto hat dazu heute eine Stellungnahme aufgenommen, die wir mit euch teilen wollen. “Obwohl wir dort friedlich und still standen, hat Herr Scholz kaltherzig an uns vorbeigesehen und überhaupt nicht reagiert”, berichtet sie.

Weitere Videos von gestern findet ihr auf unserem Instagram-Kanal sowie hier:
https://youtu.be/6o1qVwDc7k0

Werdet jetzt aktiv!
Die Kanzlerkandidat*innen sind auf Werbetour. Sorgen wir dafür, dass sie bei möglichst jeder ihrer Veranstaltungen mit dem Hungerstreik der letzten Generation und seinen Forderungen konfrontiert werden. Macht die Forderungen der Klimagerechtigkeitsbewegung im Wahlkampf sichtbar!

Auftrittsorte und Termine der Kanzlerkandidat*innen:
https://deutschlandreise.cdu.de/
https://annalena-baerbock.de/2021/08/25/wahlkampftour-die-termine-im-ueberblick/
https://olaf-scholz.spd.de/tour/

Analyse der Wahlprogramme: “Die Zielpfade aller Parteien führen zu einem deutlichen Überschreiten dieses Budgets. Auch daher unsere Einschätzung: Klimagerechtigkeit steht nicht zur Wahl. (…)Zur Wahl
steht damit aktuell ein Mehr oder Weniger an Klimazerstörung.” Hier zur Wahlprogrammanalyse vom Konzeptwerk Neue Ökonomie: PDF.

Schreibt uns über Eure Aktionen, gerne mit Fotos!

Tag 5: Wir konfrontieren Olaf Scholz

Tag 5: Nach unserer Mahnwache am Reichstagsgebäude, machen wir uns auf in den östlichen Teil der Stadt: Olaf Scholz ist auf Wahlkampftour und macht halt am Treptower Park. Wir wollen die Gelegenheit nicht auslassen ihn mit unserem Streik zu konfrontieren. Als er die Bühne betritt, stellen wir uns vor ihn und entrollen unsere Banner – all eyes (and cameras) on us! (Video)

Die Termine der Wahlkampftouren der drei Kanlzerkanditat*innen haben wir Euch unter Mitmachen verlinkt. Werdet aktiv.

Tag 4. Eindrücke aus dem Camp

Tag 4: Heute zeigen wir ein paar Eindrücke aus unserem Camp, das wir mitten im Regierungsviertel aufgeschlagen haben. Unser kleines, solidarisches Habitat wächst gerade noch jeden Tag… neue Zelte kommen hinzu und nette Berliner*innen bringen uns das ein oder andere von unserer Wunschliste.

Wenn ihr euch vorstellen könnt uns lokal hier in Berlin zu unterstützen, tretet dieser Signalgruppe bei, in der wir posten, welche kleineren Aufgaben übernommen werden können. Ihr könnt uns auch uns auch eine E-Mail schreiben oder ihr zieht direkt in unser Camp ein und unterstützt uns hier.

Gerne könnt ihr uns auch finanziell unterstützen (Spende). Wir freuen uns über jede Form von Unterstützung.

Was wir tun können

Treffen mit den Hungernden

Hast du eine Scheißangst davor, was die Klimakrise bald für Folgen hat, auf die Menschen, die du lieb hast? Wenn nicht, wirst du es bald. Nach einem gerade geleakten Bericht aus dem IPCC (Weltklimarat) haben wir noch 3 Jahre, bis wir die 2 Grad globaler Erhitzung reißen. Der Klimazusammenbruch zerstört die Wirtschaft. Er zerstört deinen Job, deine Familie, diese Stadt und die Gesellschaft. Er wird zu Krieg um Ressourcen und Massenhunger führen. Wir wurden die letzten Jahre von politischer Seite ignoriert & verarscht. Du kannst also jetzt rumsitzen und es zulassen – oder Verantwortung übernehmen um die zu beschützen, die Du liebst.

Komm zum Treffen und mit den Menschen vom Hungerstreik in’s Gespräch! Hol dir die Fakten und was wir tun können. Bring einen Freundin mit.

Am Donnerstag den 02.09., 18 Uhr, Online: https://us02web.zoom.us/j/84950303028

oder am Freitag den 03.09., 18 Uhr, in unserem Camp im Spreebogenpark (hinter’m Paul-Löbe-Haus)

Tag 3: Ein bedeutender Tag im Hungerstreik.

Bei unserer ersten Pressekonferenz, direkt vor dem Reichstagsgebäude, haben wir uns den Fragen der Presse gestellt. Der ganze Tag stand im Zeichen der Öffentlichkeitsarbeit: Verschiedene Kamerateams waren am Camp, Hungernde haben Radio-Interviews gegeben oder der Print-Presse Rede und Antwort gestanden.

Unser zweiter Tag im Hungerstreik

Das Camp im Spreebogenpark wächst, es wird viel geplant, gearbeitet und pleniert. Wir sind im östlicher Teil des Spreebogenparks, unweit des Paul-Löbe-Hauses.

Am frühen Abend sind wir vor das Reichstagsgebäude gezogen, haben unsere Erklärung verlesen und sind anschließend mit Interessierten ins Gespräch gekommen.

Erklärung zum Hungerstreik der letzten Generation

vom 30.08.2021

Seit dem 30. August 2021 befinden wir uns in einem unbefristeten Hungerstreik. Wir sind jung, aber wir sind bereit, unser Leben zu riskieren. Wir schätzen das Leben und wir wollen nicht sterben.

Aber unser Planet befindet sich in einer kritischen Lage. Unser Klima erhitzt sich und unsere Ökosysteme zerbrechen. Korruption und Machtkonzentration in den Händen weniger rauben uns jede Hoffnung auf Wandel. Mit dem Ausverkauf unserer Zukunft wird jede Minute Profit gemacht.

In diesem Moment geht es um Leben und Tod für die junge Generation. (…)

Unsere vollständige Erklärung zum Hungerstreik:

Wir fordern:

1. Ein sofortiges Gespräch mit Ihnen, den drei Kanzlerkandidat*innen Herrn Laschet, Herrn Scholz und Frau Baerbock, über den Mord an der jungen Generation.

2. Das Versprechen von Ihnen, in einer neuen Regierung direkt einen Bürger*innenrat einzuberufen. In diesem sollten Sofortmaßnahmen gegen die Klimakrise, unter anderem eine 100% regenerative Landwirtschaft, besprochen werden.

Wir beenden den Hungerstreik wenn unsere Forderungen erfüllt sind. Unser Leben liegt wortwörtlich in Ihren Händen.

Lina Eichler
Sasha Stier
Mephisto
Simon Helmstedt
Rumen Grabow
Henning Jeschke
Jacob Heinze

Henning, 21 Jahre:

Foto: Carsten Witte

“Ich bin Henning, 21 Jahre alt, aus Greifswald, habe mein Studium der Politikwissenschaft abgebrochen, ich trete jetzt in den Hungerstreik… weil ich eine klare Vision habe: Wir müssen endlich ehrlich reden.

Denn wir sind richtig am Arsch – die Co2-Werte steigen weiter! Sie steigen und steigen. Ihnen ist doch der grün angemalte Wahlkampf egal. Die nächste Regierung muss die Emissionen drastisch senken, um eine Chance zu haben. Und die Pläne der Parteien reichen alle nicht aus, das ist einfache Mathematik. Also Kanzlerkandidat*innen Armin Laschet, Olaf Scholz, Annalena Baerbock… Wie lange müssen wir hungerstreiken, bis wir endlich ehrlich reden?

Die einzige Hoffnung, die bleibt, um das Leben zu schützen, sind Menschen wie du und ich, die auf den Notstand zeigen.

Wenn du Dich also je gefragt hast: “Was hätte ich während des Dritten Reichs gemacht oder während der Amerikanischen Schwarzen Bürgerrechtsbewegung oder zu irgendeinem anderen historischen Zeitpunkt?” Es ist im Wesentlichen das, was Du jetzt gerade machst.

Wenn die Regierung so dermaßen versagt, unsere Zukunft zu schützen, bleibt der jungen Generation nichts als friedlicher Widerstand. Der Hungerstreik ist ein riskantes Unterfangen, aber nichts zu wagen wäre weitaus riskanter. Wir hungern für das Leben.”

Mephisto, 18 Jahre:

Foto: Carsten Witte

“Als ich das erste mal davon gehört habe, dass Menschen dieses Jahr in den
Hungerstreik gehen, dachte ich: Krass…

Aber es ist einfach nicht okay, was da draußen passiert und wie damit umgegangen wird. Überall auf der Welt sterben jetzt schon Menschen wegen der Klimakrise. Seit Jahrzehnten wurden wir gewarnt. Als das Pariser Klimaabkommen aufgesetzt wurde, war klar dass wir auf eine Katastrophe zusteuern. Die Regierung hat es einfach ignoriert, obwohl sie es hätten aufhalten können. Stattdessen hat sie geblendet von Geld und Macht weggeschaut und sie tut es immer noch. Genau so, wie zu viele Menschen wegschauen und verdrängen wollen, was direkt vor unseren Augen passiert.

Wir sind die letzte Generation, die die Katastrophe des unumkehrbaren Klimazusammenbruchs noch aufhalten kann und das macht mir bei unserer Regierung und ihrem jetzigen Verhalten verdammt viel Angst. Ich habe verschiedene Formen des Aktivismus versucht, von Mahnwachen über Demos zu Zivilem Ungehorsam und Blockaden. Ich bin an die Regierungsgebäude gegangen und habe versucht mit Gruppen von Menschen unser Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen, versucht auf unseren Notstand aufmerksam zu machen und Druck auszuüben. Worauf ich danach primär gestoßen bin, waren Polizeigewalt, Repressionen und Politiker:innen die uns weiter ignoriert haben. Ich habe mir sehr lange den Kopf darüber zerbrochen, was denn noch alles passieren muss. Was passieren muss bis endlich einmal gehandelt wird, bevor es schon zu spät ist. Was ich noch alles tun muss, wie weit ich an meine Grenzen gehen muss.

Ich bin bereit sehr vieles dafür zu opfern, denn ich möchte später nicht sagen, dass ich weggeguckt habe und von nichts wusste. Denn ich weiß es. Genau deswegen sehe ich es als meine Verpflichtung alles zu geben – und wenn das bedeutet meine eigene Gesundheit aufs Spiel setzen zu müssen, dann tue ich auch das.

Deswegen habe ich mich dazu entschieden ab dem 30. August mit einer Gruppe von entschlossenen Menschen, die genauso denken wie ich, in den unbefristeten Hungerstreik zu gehen.”

Rumen, 20 Jahre

Foto: Carsten Witte

“Ich frage mich, was kann ich als einzelner Mensch tun, um die fossilen Verbindungen mit Macht und Geld zwischen der wirtschaftlichen und politischen Elite zu brechen. Vor nun gut drei Jahren ist mir aufgefallen: Wir als Gesellschaft sind verantwortlich für unsere Taten. Klar kann ich wählen gehen, aber das reicht verdammt nochmal nicht aus. Deshalb habe ich aktiv mit friedlichem Widerstand versucht, meiner Stimme Gehör zu verschaffen. Drei Jahre wurden wir an der Nase herumgeführt. Merkt ihr eigentlich wie wütend ich bin?

Was hab ich schon zu verlieren? Angesichts dessen was auf dem Spiel steht. Wir sind die letzte Generation, welche über das Ausmaß der Klimakrise entscheidend mitbestimmt. Mit unserem Hungerstreik setzen wir die Regierung unter Druck. Ich habe keine Wahl. Wir sind der Aufstand der letzten Generation! Ich glaube wir alle müssen einen Schritt weitergehen, aus unserer Komfortzone herauskommen. Ich habe Anfang des Jahres meine Ausbildung zum Bäcker abgebrochen. In drei Tagen gehe ich entschlossen in den Hungerstreik. Es gibt kein Zurück zur Normalität!”

Simon, 22 Jahre:

Foto: Carsten Witte

“Gedeckt durch Lobby-Basierte Politik haben die Konzerne in unendlichem Wachstumswahn die Erde und die Menschen ausgebeutet. So kann es nicht mehr weitergehen. Wenn wir den Kapitalismus nicht überwinden, wird er die Menschheit auslöschen!

Schon jetzt hungern und sterben Millionen Menschen aufgrund der Klimakrise. Solidarisch mit allen, die schon jetzt die diese Konsequenzen ertragen müssen, trete ich ab dem 30. August in den unbefristeten Hungerstreik. Schon Jahre lang habe ich jetzt mein bestes gegeben, Demonstrationen und ziviler Ungehorsam, wir wurden verhöhnt und ignoriert. Wir können nicht mehr ignoriert werden, denn unser Leben steht auf dem Spiel. Wir müssen jetzt handeln.”

Lina, 18 Jahre:

Foto: Carsten Witte

“Ich gehe in den unbefristeten Hungerstreik, weil wir schon viel zu lange ignoriert worden sind und wir genau jetzt eine Veränderung brauchen. Eine Veränderung im System. Ich gehe in den unbefristeten Hungerstreik aus dem selben Grund warum ich Straßen blockiere und politische Gebäude besetze: ich will die Politiker*innen direkt adressieren. Die Gesellschaft muss sehen, dass wir gerade mit voller Wucht auf den Klimakollaps zusteuern.

Seid vielen Jahren stehe ich mit meinem politischen Protest auf der Straße und doch hat sich noch nichts verändert. Ich hab auf kleinen Aktionen angefangen und hab mich seid dem immer weiter radikalisiert. Und ich denke das genau das notwendig war. Schon jetzt kostet die Klimakrise das Leben von unzähligen Menschen. So wird es nicht weiter gehen!

Mir bleibt nichts anderes übrig als zu hoffen und meinen Teil zur Veränderung beizutragen. Zu hoffen das wir diese Bedrohlichkeit durch weitere Proteste abwenden oder vermindern können. Ökosysteme kollabieren, Lebewesen sterben aus, Umweltkatastrophen und Extremwetter nehmen zu. Ich gehe an meine Grenzen, auch meine gesundheitlichen. Ich sitze vorm Bundestag statt im Klassenzimmer. Ich trete in den unbefristeten Hungerstreik. Die Gesetze schützen ein ungerechtes System, welches den Klimakollaps vorantreibt statt ihn zu stoppen. Wir sind direkt, laut, unbequem und kompromisslos. Wir lassen uns nicht weiter ignorieren.”

Unbefristeter Hungerstreik ab dem 30.08. in Berlin

Wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen und der letzte Fluss verschmutzt ist, wenn dich jeder Atemzug krank macht wirst du – zu spät – realisieren, dass Reichtum nicht auf Bankkonten liegt und dass man Geld nicht essen kann.

Alanis Obomsawin, kanadische First-Nation-Aktivistin

Die nächsten 3-4 Jahre werden die Zukunft der Menschheit bestimmen.

Sir David King – ehem. klimawissenschaftlicher Berater der britischen Regierung, 2020

Der Klimawandel ist wichtiger als Wahlen oder Wiederwahlen. Es geht um Leben oder Tod.

Alexandria Ocasio-Cortez – jüngste Abgeordnete im US-amerikanischen Repräsentantenhaus

Diejenigen, die das Privileg haben zu wissen, haben die Pflicht zu handeln.

Albert Einstein

Einführung in den Hungerstreik der letzten Generation

Wir sind die letzte Generation, die die Katastrophe des unumkehrbaren Klimakollaps noch aufhalten kann.

Ab dem 30. August werden wir in Berlin im Regierungsviertel zusammenkommen und in den unbefristeten Hungerstreik treten. Wir werden mit einer Gruppe entschlossener junger Leute die Gesellschaft schocken und den politischen Druck exponentiell erhöhen.

Wir fordern:

  1. ein live-übertragenes 2h Gespräch von vier Menschen des Hungerstreiks mit den Kanzlerkandidat:innen Armin Laschet, Annalena Baerbock und Olaf Scholz über den Mord an der jungen Generation.
  2. das Versprechen in der nächsten Regierung einen verbindlichen und repräsentativen Bürger:innenrat einzuberufen in dem unter anderem die Umstellung auf 100% aufbauende Landwirtschaft thematisiert werden muss. Wenn wir unsere Böden weiter zerstören, werden wir vom Klima gegrillt und vom Hunger dahingerafft.

Eine wichtige Zeit

Wir stehen unmittelbar vor dem Kipppunkt des Weltklimas und blicken auf schockierendes politisches Versagen. Die Gesundheit der Ökosysteme befindet sich im freien Fall. Mehr dazu bei den Fakten.

Nach dem RiseUp ab dem 16.08. in Berlin gehen wir nicht einfach nach Hause. Wir treten in den Hungerstreik, denn wir können es uns nicht leisten, ignoriert zu werden!

Wir haben uns in Recherche zu vergangenen Hungerstreiks gekniet.
Wir haben medizinische Expertise an Bord, die uns begleiten wird.

Mach mit

Möchtest du das Team des Hungerstreiks auf deine Art und Weise unterstützen?

Schau mal zu Mitmachen.

Komm in den Telegramkanal und folge uns in den asozialen Medien auf Instagram und Twitter.

Tag 17: Andrang bei Pressekonferenz

Heute haben wir unsere dritte Pressekonferenz gegeben – und die war in vielerlei Hinsicht anders als die beiden zuvor. Nicht nur, dass wir diesmal im Camp anstatt vor dem Reichstagsgebäude zusammengekommen sind und durch die Ereignisse der letzten Tage viel zu berichten hatten, auch war der Presseandrang diesmal jenseits all unserer Erwartungen.
Wir haben klar gemacht, dass wir das Angebot der drei KanzlerkandidatInnen von nicht-öffentlichen Einzelgesprächen nach der Wahl, nicht annehmen und unseren Protest fortsetzen.

Endlich sind wir nicht nur im Politikgeschehen, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen. Der Druck auf die drei KanzlerkandidatInnen steigt!

Eine Auswahl der Berichterstattung stellen wir fortlaufend hier zusammen: http://hungerstreik2021.de/berichterstattung/

Donnerstag Abend freuen wir uns auf viele von euch bei unserem nächsten Online-Vortrag.