Henning, 21 Jahre:

Foto: Carsten Witte

“Ich bin Henning, 21 Jahre alt, aus Greifswald, habe mein Studium der Politikwissenschaft abgebrochen, ich trete jetzt in den Hungerstreik… weil ich eine klare Vision habe: Wir müssen endlich ehrlich reden.

Denn wir sind richtig am Arsch – die Co2-Werte steigen weiter! Sie steigen und steigen. Ihnen ist doch der grün angemalte Wahlkampf egal. Die nächste Regierung muss die Emissionen drastisch senken, um eine Chance zu haben. Und die Pläne der Parteien reichen alle nicht aus, das ist einfache Mathematik. Also Kanzlerkandidat*innen Armin Laschet, Olaf Scholz, Annalena Baerbock… Wie lange müssen wir hungerstreiken, bis wir endlich ehrlich reden?

Die einzige Hoffnung, die bleibt, um das Leben zu schützen, sind Menschen wie du und ich, die auf den Notstand zeigen.

Wenn du Dich also je gefragt hast: “Was hätte ich während des Dritten Reichs gemacht oder während der Amerikanischen Schwarzen Bürgerrechtsbewegung oder zu irgendeinem anderen historischen Zeitpunkt?” Es ist im Wesentlichen das, was Du jetzt gerade machst.

Wenn die Regierung so dermaßen versagt, unsere Zukunft zu schützen, bleibt der jungen Generation nichts als friedlicher Widerstand. Der Hungerstreik ist ein riskantes Unterfangen, aber nichts zu wagen wäre weitaus riskanter. Wir hungern für das Leben.”

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